Das Betriebssystem des kanadischen BlackBerry-Herstellers Research in Motion (RIM) war zunächst auf den mobilen E-Mail-Push-Dienst ausgerichtet. Inzwischen bietet das RIM OS aber den ausgewachsenen Funktionsumfang der anderen Smartphone-Betriebssysteme. Die Blackberry-Geräte haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt: weg vom reinen Business-Smartphone hin zum Multimedia-Handheld mit diversen Entertainment-Funktionen. Beispielsweise besitzen heute alle neuen Blackberrys eine Kamera. Der Blackberry Storm verfügt mittlerweile sogar über einen Touchscreen sowie einen Lagesensor, damit die Bildschirmdarstellung entsprechend ausgerichtet werden kann. Inzwischen gibt es mit dem Pearl auch einen Blackberry im klassischen Handy-Format. Das RIM OS ist zwar gut überschaubar aber dennoch ein sehr komplexes System. Kein anderes Betriebssystem stellt so viele zusätzliche Optionen bereit. Der Anwender bekommt so eine sehr große Auswahl an Funktionen, er muss sich aber auch eine gewisse Einarbeitungszeit gönnen. Was den E-Mail-Push angeht, nimmt das RIM OS nach wie vor eine Sonderstellung ein: Inzwischen gibt es zwar auch für andere mobile Betriebssysteme E-Mail-Push-Lösungen, sie kommen aber qualitativ nicht an das RIM OS heran. Wer dennoch einen Dienst auf seinem Blackberry vermisst, kann die Software-Plattform App World durchsuchen. Seit Juli 2009 steht der Online-Store für Zusatzprogramme auch deutschen Nutzern zur Verfügung. Um die App World nutzen zu können, muss der User zunächst eine Software von der Blackberry-Website herunterladen. Sobald das Icon der App World auf seinem Display erscheint, kann er im Shop einkaufen. Neben gebührenpflichtigen Applications bietet die Plattform zahlreiche Gratis-Programme, die Bezahlung erfolgt über PayPal. Entwickler können auch hier eigene Programme einsenden.