MAC-OS X
Posted 3. Mai 2011 by adminDer iPhone-Hersteller Apple hat für sein Kult-Handy das Desktop-Betriebssystem Mac OS X abgespeckt und weiterentwickelt. Das Apple OS besitzt den Vorteil, dass es im Gegensatz zu Symbian oder Windows Mobile nur auf einer eingeschränkten Zahl von Modellen zum Einsatz kommt. Bislang gibt es nur wenige iPhone-Varianten, die sich zwar in einigen Punkten wie der UMTS-Unterstützung gravierend unterscheiden, hinsichtlich der Steuerung allerdings gleichen. Dadurch wird eine individuelle Anpassung des OS an die Hardwaregegebenheiten möglich, was sicher auch ein Faktor für die bequeme Bedienung des iPhones ist. Besitzer eines Mac werden darüber hinaus bei der Mobil-Variante viel Altbekanntes entdecken, wie zum Beispiel den Safari-Browser. Anders als etwa der Blackberry wurde das iPhone nicht ausschließlich für Geschäftskunden entwickelt, Entertainment wird bei dem Designer-Smartphone groß geschrieben. Die Synchronisierung mit Microsoft Outlook funktioniert relativ problemlos. Die Zahl der verfügbaren Zusatzanwendungen ist trotz der restriktiven Software-Versorgung des Herstellers groß, der Anteil an Unterhaltungs-Applikationen ist vergleichsweise hoch. Das iPhone-Betriebssystem hat allerdings mit einigen Besonderheiten zu kämpfen: Wie auch das Android OS verfügt das mobile Mac OS X nicht über eine Flash-Unterstützung. Java-Applikationen können ebenso wenig integriert werden. Der Hersteller untersagt zudem die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen, das so genannte Multitasking. Technisch wäre das durchaus möglich, Apple schiebt hier aber den Riegel vor mit der Begründung, der Prozessor könnte sonst überlastet werden. Lediglich in wenigen Ausnahmefällen oder nach dem illegalen Entsperren des iPhones (Jailbreak) kann der User mehrere Anwendungen zugleich nutzen. Die Versorgung mit Zusatz-Software wird aktuell noch komplett vom Hersteller Apple kontrolliert. Im Gegensatz zu anderen mobilen Betriebssystemen gibt es iPhone-Anwendungen ausschließlich im App Store. Zwar stammen die offiziell genehmigten Apps auf dieser Plattform von vielen verschiedenen Entwicklern, über das Sortiment entscheidet letztendlich aber immer Apple. Inzwischen haben Hacker vorgemacht, wie man das iPhone auch für fremde Software öffnen kann. Durch einen so genannten Jailbreak des Gerätes verliert der Nutzer allerdings seine Garantie-Ansprüche.